Tipps rund um den Computer!

Wenn Ihr auch Tipps für Windows Betriebssysteme habt, könnt Ihr sie mir über  E-Mail  schicken!

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Tipp 1: BIOS Setup-Programm.

Das BIOS Setup-Programm wird mit der ENTF-Taste geöffnet.
Achtung!
Um YES zu bestätigen, muss Z gedrückt werden, da Bios dem Amerikanischen Code unterliegt. Die einzelnen Parameter werden mit der Bild/Pfeil-Taste oder mit der Minus-Taste (ganz rechts oben an der Tastatur) verändert.

Tipp 2: MS-DOS Eingabebefehle.

Nach der MS DOS Eingabeaufforderung sieht man das WIN95 Prompt. Um ein Verzeichnis höher zu gelangen, also C:\, muss CD.. eingegeben werden. Wenn nun ein betreffendes Verzeichnis ausgewählt werden soll, z. B. das Verzeichnis C:\Musik\Encore muss folgender Befehl eingegeben werden:
CD Musik ENTER
MUSIK CD ENCORE
Mit dem Befehl CD Musik DIR kannst Du den Ordner Encore innerhalb des angegebenen Verzeichnisses Musik suchen. Manchmal passiert es, dass Du eine Datei unter Windows nicht löschen oder kopieren kannst. Dann musst Du Windows verlassen und in den MS-DOS Modus wechseln. Du wechselst auf die Verzeichnisebene, wo sich die betreffende Datei befindet. Nun gibst Du folgende Befehle ein:
z. B. C:/copy explorer.exe C:/windows
Damit hast Du die Datei von Laufwerk C:/ in das Verzeichnis Windows kopiert. Möchtest Du Dateien löschen, gibst Du folgenden Befehl ein:
z. B. C:/del explorer.exe
Möchtest Du noch ausführlicher über diese beiden Befehle informiert werden, gebe hinter dem Begriff/? ein, also C:/copy/? oder C:/del/?

Tipp 3: Booten.

Während des Booten gelangt man mit F8 in das Boot-Menü, sobald der Aufruf "Windows 95 wird jetzt gestartet" erscheint.
Man kann auch folgende Befehle direkt auswählen:
F1: Standard
F2: Protokolliert (Bootlog.Txt)
F4: Alte DOS-Version aufrufen
F5: Abgesicherter Modus

Tipp 4: Icon Darstellung optimieren.

Die Abbildung der Icons auf dem Desktop und der Taskleiste können mit dem Eintrag „Symbole mit höchster Farbanzahl anzeigen" unter der Registerkarte Plus! der Systemsteuerung/Anzeige unter Win95 verbessert werden. Achtung! Plus! für Windows 95 muss installiert sein! Bei Win98 ist diese Eigenschaft schon fester Bestandteil des Betriebsystems.

Tipp 5: Regedit Datei von WINDOWS 98 wieder in ihren Ursprung zurücksetzen.

Einige Programme wie z. B. Corel legen bei der Installation eine REGEDIT Datei an und kopieren sie in das betreffende Verzeichnis. Durch drücken auf dieses Icon schreibt sich das Programm wieder so in die Registrierung von Windows, wie es bei der Installation vorzufinden war.

Tipp 6: MS-DOS Befehle.

Im Fenster MS-DOS-Eingabeaufforderung kannst Du den Befehl HELP aufrufen, um die einzelnen DOS-Befehle von 6.22 kennen zulernen. Bei Win98 muss die Datei HELP.COM, die Datei HELP.HLP sowie das MS-DOS Programm qbasic.exe und seine Hilfsdatei qbasic.hlp von der Win98 CD aus dem Ordner „Tools/oldmsdos“ in das Verzeichnis Command auf Deiner Festplatte kopiert werden.

Tipp 7: NTLDR fehlt:

NTLDR steht für NT Loader, der Bootloader der neueren Betriebssysteme von Microsoft. Dieser liegt als gleichnamige Datei auf C:. Wenn die Datei gelöscht oder verändert wurde, startet das Betriebssystem nicht
mehr ("NTLDR is missing" oder "NTLDR fehlt").
Um das System wieder zu starten gehst Du wie folgt vor:

1. Das CD-ROM Laufwerk bootfähig machen.
2. Die Wiederherstellungskonsole auf der WinXP CD starten.
3. Das betreffende Betriebsystem mit 1. wählen und gegebenenfalls Administrationskennwort eingeben.
    Nacheinander
4. C:\Windows FIXMBR C:
    C:\Windows FIXBOOT C:
    COPY x:\I386\NTLDR C:
    COPY x:\I386\NTDETECT.COM C:\ eingeben.
5. x ist das CD Laufwerk, in meinem Fall x=H.
6. Zum Schluss noch die BOOT.INI mit dem Befehl
    bootcfg /rebuild reparieren. Fertig!
7. Danach müsste das System wieder ohne Fehlermeldungen wie "NTLDR
    fehlt" oder "Fehlerhafte BOOT.INI" starten.

Tipp 8: Die Startup-Screens.

Sicherlich findest Du den blauen Start-Bildschirm, sowie die beiden Ende-Screens von Windows 95 langweilig. Diese sind nur einfache BMP Dateien mit der eigentlichen Auflösung von 534x400 mit einer Farbtiefe von 256 Farben verkleinert auf eine Auflösung von 320x400. Du kannst jede beliebige Datei mit der Auflösung 320x400x256 verwenden! Ersetze einfach die unten genannten Dateien durch passende BMP Dateien!
Startbildschirm C:\LOGO.SYS
Normalerweise nicht vorhanden, macht aber nichts! Du brauchst nur eine Datei auf den Namen LOGO.SYS
nach C:\ kopieren.
Shutdown-Screen C:\WINDOWS\LOGOW.SYS
Bildschirm mit der Meldung "Der Computer wird heruntergefahren."
Ende-Screen C:\WINDOWS\LOGOS.SYS
Bildschirm mit der Meldung "Sie können den Computer jetzt ausschalten."

Tipp 9: Ordner Struktur.

Bei den Hauptordnern eines Laufwerks, also den Ordnern in der ersten Ebene, solltest Du mit einer Einschränkung arbeiten:
Wie schon beim früheren Betriebssystem MS-DOS sind hier maximal 512 Einträge (Ordner) möglich.
Verwendest Du dabei lange Ordnernamen, kann sich dieser Wert weiter verringern.

Tipp 10: Formatieren von Disketten unter Win95/98.

Das Formatieren und Kopieren von Disketten funktioniert nur über den Arbeitsplatz von Windows 95/98/98SE/Me/XP. Im Explorer hagelt es indessen Fehlermeldungen.

Tipp 11: Dateien entkomprimieren.

Komprimierte Dateien von Microsoft können mit dem Programm DECOMP.EXE entkomprimiert werden. Es befindet sich bei Windows 98/98 in dem Verzeichnis "Command" im Ordner "Windows" und kann über die MS-DOS Eingabeaufforderung aufgerufen werden.
In der MS-DOS Box kann man auch den Befehl „extract“ eingeben. (siehe auch Tipp 31)

Tipp 12: Ausschalten der Automatik beim Einlegen von CD Roms und Audio CDs.

Ist TWEAK UI nicht installiert, kann der Autostart von Daten und- Audio CDs wie folgt ausgeschaltet werden:
Systemsteuerung starten und auf System-Symbol klicken. Markiere in der Registerkarte Geräte-Manager das CD ROM Laufwerk und klicke auf Eigenschaften. Mit dem Kontrollkästchen "Automatische Benachrichtigung beim Wechsel" schaltest Du den Autostart von Daten- und Audio CDs ein oder aus. Ab Windows XP  kann diese Funktion nur noch über die Computerverwaltung/Dienste deaktiviert werden.

Tipp 13: Windows XP schneller beenden.

Dienste schneller beenden: Durch Veränderungen in der Registry lassen sich diese Vorgänge beschleunigen. Öffnen Sie die Registrierungsdatei im Windows Ordner und wählen Sie folgenden Eintrag: "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ControlSet001\Control". Dort finden Sie den Eintrag "WaitToKill-ServiceTimeout". Klicken Sie in doppelt an und verringern Sie den Wert etwa auf "3000", das entspricht 3 Sekunden.

Programme schneller beenden: Wie bei Diensten kommt es auch bei Programmen vor, das Windows sie zunächst nicht beenden kann. Suchen Sie in der Registrierungsdatei folgenden Eintrag: "HKEY_CURRENT_USER\ControlPanel\Desktop" und klicken Sie doppelt auf den Schlüssel "WaitToKillAppTimeout". Setzen Sie den Wert etwa auf "3000". Führen Sie im gleichen Ordner einen Doppelklick auf "AutoEndTasks" durch und geben Sie statt der "0" eine "1" ein. Windows schließt  nun in Zukunft die Anwendung ohne jede Nachfrage innerhalb von 3 Sekunden.

Tipp 14: Einträge und Befehle ändern bei rechtem Mausklick.

Im Registriereditor können unter folgendem Verzeichnis Einträge und Befehle gelöscht oder hinzugefügt werden, die man
sieht, wenn mit der rechten Maustaste auf das Start-Icon klickt wird: HKEY_CLASSES_ROOT\FOLDER\SHELL

Tipp15: Reihenfolge im Menü "Start" ändern.

In Windows 98 können Sie Elemente direkt im Menü "Start" an eine andere Position ziehen und so die Reihenfolge der Elemente ändern oder ein
Element in ein anderes Untermenü platzieren. Außerdem können Sie mit der rechten Maustaste auf Elemente klicken und sie löschen sowie die
Eigenschaften einer Verknüpfung im Menü "Start" anzeigen. Windows 95 hat diese Funktion noch nicht.

Tipp 16: Wie lasse ich die System Icons "Papierkorb" oder "Arbeitsplatz" auf dem Desktop verschwinden?

1. Ein kleines Shareware-Tool namens "Deskmaid" erledigt diese Aufgabe einwandfrei. 2. "Tweak UI" beherrscht diese Funktion auch mit gewissen Einschränkungen. 3.  Eine manuelle Änderung im Registrier-Editor ist auch möglich:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Policies\Explorer
Unter dem Eintrag "No Desktop" kann der Wert 1 gesetzt werden, um die Icons verschwinden zu lassen. Der Wert 0 ist der Standarteintrag!

Tipp 17: Tricks zum schnelleren Suchen von Dateien:

a) Mit Dateimasken arbeiten. Du gibst zwischen den Masken oder Pfadangaben einfach ein Delimiter wie ein
Semikolon oder eine Leerstelle ein, z. B. (*.txt; oder *.doc *.wav).
b) Möchtest Du den Suchen-Dialog statt mit <F3> lieber mit einem Desktop-Icon starten, wähle "Suche speichern".
Danach erstellt Windows am Desktop eine Datei mit der Namensendung FND, die auf Doppelklick jeweils den
Filefinder startet.

Tipp 18: Du möchtest beim Starten von Programmen in Win95/98/Me/XP  Klänge ertönen lassen:

Die Registrierdatenbank öffnen und unter suchen <F3> Apps eingeben. Nach einem Ergebnis immer wieder mit F3 bestätigen, bis
HEY_CURRENT_USER/AppEvents/Schemes/Apps erscheint. Lege mit der rechten Maustaste unter "Neu" einen weiteren Schlüssel an mit dem Namen des Programms an. Zum Beispiel Encore oder Winword.
Für das Ereignis, dem der Klang zugeordnet werden soll, muss du einen Unterschlüssel erzeugen. Er enthält den Namen des Vorgangs, also etwa "open".

Tipp 19: Löschen der Einträge im Startmenü unter „Dokumente“.

Um nicht immer per Hand die Einträge unter „Einstellungen/Taskleiste&Startmenü/Programme" im Menü "Start/Menü Dokumente/“ zu löschen, kann man diesen Vorgang auch automatisieren. Um die Liste der Dateien zu löschen, unter TWEAK UI die Registerkarte "Paranoia" auswählen und die Option "Clear Document history at logon" aktivieren.

Tipp 20: Rechner  unter Windows 95 schneller machen.

Wenn Du mehr als 32 MB Arbeitsspeicher hast, können folgende Einstellungen vorgenommen werden, um den Rechner  unter Windows 95
schneller zu machen:
Unter "Eigenschaften von Dateisystem" in der Systemsteuerung anstatt Desktop-Computer
Netzwerkserver. Die Leseoptimierung auf 100% stellen. Überlasse die Verwaltung des virtuellen Speichers auf keinem Fall Windows 95. Eine fest definierte Auslagerungsdatei spart jede Menge Zeit. Bei der alten Version von WIN95 muss danach im Registrierungseditor folgende Einträge vertauscht werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/Microsoft/windows/Current Version/FS Templates/Server
Tausche die Werte für NameCache und PathCache aus - und du hast die volle Leistung!
Anmerkung: Bei WIN95b (OSR2) ist der Fehler ausgemerzt!

Tipp 21: Sofortiges aktualisieren im Explorer.

Solltest Du während des Öffnens des Explorers in Win95/98 Dateien verändern, werden sie erst dann aktualisiert, wenn Du das Programm neu startest oder die „F5“ Taste drückst. Mit einer kleinen Änderung an der Registrierdatenbank von Windows 95/98 kannst Du das Betriebsystem dazu veranlassen, die Darstellung der Ordner im Explorer sofort zu aktualisieren.
Öffne den Unterschlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\control\Update".
An dieser Stelle findest Du den Eintrag "UpdateMode", auf den Du doppelt klickst. In dem Fenster "Binärwert
bearbeiten" änderst Du den Wert von 01 auf 00 und bestätigst die Änderung mit OK.

Tipp 23: Weniger Einträge im Neu-Menü:

- Registrieungseditor starten
- Unter F3 den Begriff "ShellNew" eingeben und die betreffenden Einträge löschen

Tipp 24: Einträge im Startfenster „Suchen Dateien/Ordner“ löschen.

Die Einträge im Startfenster "Suchen Dateien/Ordner" können im Registriereditor unter folgendem
Eintrag gelöscht werden:
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\doc Find Spec MRU". Will man nur einen gezielten Eintrag entfernen, gibt man ihn im Registriereditor unter "Suchen" (F3) ein. Dabei müssen alle Suchoptionen angeklickt sein.

Tipp 25: Netzwerkumgebung vom Desktop entfernen:

Zusammen mit einem Internet-Account wird auf Windows-Rechnern auch immer ein Netzwerk Icon auf dem Desktop
eingerichtet. Um das Icon zu löschen, starte den Registriereditor und füge unter
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer\"
ein Binärwert mit dem Namen "NoNetHood" hinzu. Als Wert gebe "01 00 00 00" an.
Nach dem nächsten Neustart ist das Icon verschwunden. Um die Netzwerkumgebung wieder anzuzeigen, stelle einfach den
"NoNetHood" auf "00 00 00 00".

Tipp 26: Himem.sys in Win95 OSR2.

Mit dem Befehl "mem" in der MS-DOS Eingabeaufforderung kannst Du dir den Speichermanager von Win95 anzeigen lassen.
Mit dem Befehl "mem/c/p" kannst Du dir den gezielten Zugriff auf den Arbeitsspeicher anzeigen lassen.
Manche Win95-Versionen haben einen Bug(Fehler). Der Himem.sys (Speichermanager) ist anstatt 1,5 KByte 44 KByte
groß. Die Lösung des Problems findest Du auf der Microsoft-Homepage unter:
www.microsoft.com/intlkb/germany/support/kb/d33/d33818.htm.
Ein Doppelklick auf den Installations-File genügt, um den dicklichen Himem.sys einer Schlangheitskur zu unterziehen.

Tipp 27: Formatieren der Festplatte.

Das Formatieren der Festplatte ist unter Windows nicht möglich. Sollte keine MS-DOS Betriebssystem vorhanden sein, gehe bitte wie folgt vor:
Fahre den Computer auf den MS-DOS Modus herunter. Unter C:\Windows\Command befindet sich der Format-Befehl
Wechseln der Verzeichnisse mit cd (cd.. bringt Dich auf die höchste Ebene)
Der vollständige Befehl lautet: c:\windows\command_format_c: (_ steht hier für Leerzeichen) Betriebsysteme wie Windows Me oder Windows XP benötigen eine Startdiskette. Der Rechner sollte dann mit dieser Startdiskette gestartet werden.  Gebe danach "A: format C:" ein.

Tipp 28: Wo ist der Slash "/" ?

Bei der Amerikanischen Tastatur evtl. unter MS-DOS einfach die Taste "-" drücken.

Tipp 29: MS-DOS Prompt.

Der Prompt der "MS-DOS Eingabeaufforderung" oder "MS-DOS Modus neu starten" kann mit einem Eintrag in der "Autoexec.bat" verändert werden:
prompt_$P_>nul, wobei "_" für Leerzeichen steht.
Der Prompt sieht dann wie folgt aus: C:\, anstatt C:\>.

Tipp 30: Standardschrift bei WORD ändern.

Im Dialogfenster Zeichen unter Format die gewünschte Schriftart, Schriftgrad und Farbe eingeben und auf den Button
Standard klicken. Bestätige danach die Sicherheitsabfrage mit ja. Ab sofort gelten diese Einstellungen bei jedem
Start von WORD.

Tipp 31: Defekten Fonts Ordner restaurieren.

Problem:
Nach Systemabstürzen oder Fehlern im Dateisystem kann es vorkommen, dass im Ordner "Schriftarten" einige Funktionen aus dem Datei-Menü verschwunden sind. Du findest dann beispielsweise den Menüeintrag "Datei, Neue Schriftart installieren" nicht mehr vor.
Lösung:
Damit der Schriftarten-Ordner seinen Aufgaben gerecht werden kann, müssen einige Bedingungen erfüllt sein, die Du wie folgt überprüfen kannst:
1. Der Ordner muss das Systemattribut besitzen. Um es zu setzen, wechsele zur DOS-Box und tippe die folgende Befehlszeile ein:
attrib +s c:\windows\fonts
2. Die Datei FONTEXT.DLL muss im Windows-Systemverzeichnis liegen. Wenn die Datei nicht vorhanden ist, gehe in der DOS-Box unter Windows auf das Installationsverzeichnis Deiner Windows CD, und extrahiere die Datei mit der Kommandozeile
extract D:\win95_11.cab C:\windows\system
Bei Win98 befindet sich FONTEXT. DLL in der Datei WIN98_31.CAB.
3. Im Fonts Ordner muss sich die Datei DESKTOP.INI befinden. Auch diese kannst Du von der Windows CD wiederherstellen. Gebe dazu auf der Kommandozeile ein:
extract D:\win95_03.cab C:\windows\fonts
Unter Windows 98 lautet der Archivname, den Du einsetzen musst, WIN98_43 .CAB.
Tipp! Solltest Du WinZip ab Version 7.0 besitzen, kannst Du die Cab Datei auf der Windows98 CD auch einlesen und die entsprechende Datei - hier desktop.ini - in das entsprechende Verzeichnis extrahieren.
4. In einigen Fällen kann es sein, dass Informationen über den Fonts Ordner in der Registry verloren gegangen sind. Die Datei FONTS.REG, unter http://www.pcwelt.de (Top Downloads) stellt nach einem Doppelklick diese Registry Information wieder her.

Tipp 32: 3D Pinball Space Cardet der Microsoft Plus!  unter Windows 98/98SE/Me/XP spielen.

Windows ab der Version 98 enthält die meisten Funktionen von Microsoft Plus! für Windows 95, nicht jedoch das beliebte Flipperspiel 3D Pinball Space Cardet.
Wenn Du die Microsoft Plus! für Windows 95-CD hast, kannst Du mit der Datei "Pinball.inf" im Verzeichnis "\Tools\Mtsutils" das Pinball-Spiel in Windows 98/98SE/Me/XP installieren. Doch Vorsicht! Die Plus! für Windows 95 nicht mit dem Setup-Programm auf einen PC mit einem Betriebsystem ab Windows 98 installieren!
Auch das Begleitprodukt für Windows 98 „Microsoft Plus! 98“ ist nicht mehr kompatibel mit Windows Me und Windows XP.

Tipp 33: Somit ersparen Sie sich die Registrierung nach einer Neuinstallation von Windows XP.

Suche unter C:\Windows\System32 die Datei „wpa.dbl“ und sichere diese auf eine Diskette. Nach einer Neuinstallation kopierst Du diese Datei wieder in das gleiche Verzeichnis. Damit ersparst Du Dir die lästige Registrierung.

Tipp 34: Screenshots ohne zusätzliches Programm.

Um ein Bild des Windows-Desktops zu machen, drücke einfach die Taste „Druck“. Sie befindet sich gleichen neben der Taste „F12“. Es wird ein Abbild der Oberfläche in die Zwischenablage kopiert. Wenn Du anstelle der Taste „Druck“ die Tastenkombination „ALT + Druck“ benutzen, wird nur das aktive Fenster kopiert.

Tipp 35: Windows XP schneller booten durch Abschalten der IDE-Autoerkennung.

Windows XP überprüft beim Starten standardmäßig die im Rechner eingebauten IDE-Slots. Eventuell angeschlossene Geräte bindet Windows dann im System ein (Achtung: auch bei Geräte-Firmware Updates). Die Suche braucht allerdings Zeit. Gehen Sie in den Gerätemanager zum Punkt "IDE ATA/ATAPI-Controller". Öffnen Sie dann den primären IDE-Kanal und wählen Sie dort den Reiter "Erweiterte Einstellungen" aus. Überall dort, wo Sie den Eintrag "Automatische Erkennung" finden, wählen Sie "Keine" aus der Liste. Mit dem sekundären Kanal verfahren Sie genauso. Bitte Denken Sie daran, die "Automatische Erkennung" wieder zu aktivieren, sobald Sie z. B. eine neue Festplatte in Ihr System einbauen wollen!

Tipp 36: Windows XP  schneller starten.

a) Während des Startvorgangs blendet Windows 30 Sekunden lang eine Liste mit den zur Auswahl stehenden Betriebsprogramme ein. Es geht auch kürzer. Unter "Start/Systemsteuerung/System/Erweitert/Starten" und "Wiederherstellen/Einstellungen" kann unter "Anzeigedauer der Betriebssystemliste" der Wert bis auf eine Sekunde reduziert werden.
b) Während des Startvorgangs wird das Windows-Logo eingeblendet. Stelle es ab, und beschleunige so den Start. Dazu muss unter "Ordneroptionen/Ansicht" im "Explorer" unter "Versteckte Dateien und Ordner" "Alle Dateien und Ordner anzeigen" aktiviert sein. Du öffnest nun die Datei "boot.ini" unter Deiner Festplatte C:\ und trägst hinter "/fastdetect/ "die Zeichenfolge "noguiboot" ein. Speichere nun die Änderung und starte Windows erneut.
c) Windows sucht nach jedem Start nach freigegebenen Ordnern und Dateien im Netzwerk. Das ist unnötig und kostet viel Zeit, lässt sich aber einfach abstellen. Unter "Ordneroptionen/Ansicht" im Explorer den Eintrag "Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen" deaktivieren.

d) Lade das englischsprachige Programm "BootVis" von Microsoft aus dem Internet und folge den Anweisungen des Programms.          

Tipp 37: Den Arbeitsspeicher von Windows XP optimieren.

a) Selbst bei genügend Arbeitsspeicher lagert Windows unnötigerweise seine zentralen Funktionen auf die Festplatte aus. Die Folge: Der PC wird ausgebremst. Unter "HKEY_LOCAL_MACHINE_SYSTEM_CURRENTCONTROLSET_CONTROL_SESSION MANAGER_MEMORY MANAGMENT" in der Registrierung kann der Wert unter "DisablePagingExecutive" von "0" auf "1" abgeändert werden.
b) Wie die Festplatte kann auch die Auslagerungsdatei durcheinander geraten und unnötige Daten beherbergen. Lasse die Dateien automatisch löschen. Du gehst wie unter Punkt a) vor und änderst dieses Mal den Wert von "0" auf "1" unter "ClearPageFileAtShutdown".
c) Benutzt Du immer wieder dieselben Programme? Dann sorgt Windows für einen schnellen Start dieser Anwendungen. Die Funktion lässt sich noch verbessern. Du hangelst Dich erneut wie unter Punkt a) und b) durch die Registrierung und änderst jetzt den Wert unter "LargeSystemCache" auf "1".
d) Windows kann zwar die Suche nach Dateien beschleunigen, doch dieser Vorteil geht auf Kosten der Gesamtgeschwindigkeit. Verzichte auf die Turbo-Suche, indem Du mit der rechten Maustaste auf Dein Festplattensymbol im Arbeitsplatz klickst, und per Klick das Häkchen "Laufwerk für schnelle Dateisuche indizieren" entfernst. Der daraufhin einsetzende Umstellungsvorgang kann einige Minuten dauern.

Tipp 38: AutoRun Funktion unter Windows XP deaktivieren.

Unter Windows 98 war es noch recht einfach den automatischen Start von CD-ROMs zu verhindern. Unter Windows XP muss man dieser Änderung in der Registry durchführen. Klicke auf Start - Ausführen und gebe regedit ein. Suche hier nun nach dem Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet \Services\Cdrom" und dort nach dem Eintrag "Autorun". Per Doppelklick auf diesen Eintrag, kannst Du den Wert von 1 auf 0 ändern. Nach einem Neustart ist diese Funktion deaktiviert. Achtung: Sie können die System eigene Brennfunktion von Windows XP dann nicht mehr benutzen und müssen auf ein zusätzlich Brennprogramm wie "Nero" oder WinOnCD" zurückgreifen.

Tipp 39: Interne Brennsoftware von Windows XP deaktivieren.

In der Systemsteuerung von Windows XP den Eintrag unter "Verwaltung/Dienste/IMAPI-CD-Brenn-Com" deaktivieren. Dadurch wird die intern Brennsoftware von Windows deaktiviert und zugekaufte Brennsoftware wie Nero oder WinOnCD laufen schneller und stabiler.

Tipp 40: Unter Windows XP die Systempartition von FAT32 in NTFS konvertieren.

Im MS-DOS Eingabeaufforderungsfenster mit cd.. auf C:\ wechseln und folgenden Befehl eingeben:
C:\convertC: /fs:ntfs
Ist Ihnen der DOS-Modus zu umständlich, haben Programme wie "PowerQuest PartitionsMagic" diese Funktion schon integriert und können bequem über Windows XP bedient werden.

Tipp 41: Ordner lassen sich im Explorer nicht mehr löschen.

Reservierte Ordnernamen wie "CON", "AUX", "COM1", "LPT1", oder "NUL" können manuell im Explorer angelegt aber nicht mehr gelöscht werden. Wie Sie diese Dateien oder Ordner wieder löschen, hängt vom System ab. Einfach geht es mit Windows NT4, 2000 und XP.
Hier öffnen Sie einfach die Eingabeaufforderung und geben folgenden Befehl ein: rmdir /s \\.\c:\aux , sollte sich der Ordner im Stammverzeichnis
C befinden und aux heißen.
Bei DOS- basierte Betriebssysteme wie Windows95/98 mit FAT/FAT32 benötigen Sie Zusatzprogramme wie "Odi's DOS Tools" (www.odi.ch).
Starten Sie dann in den DOS- Modus per Bootdiskette, gehen dann in das Verzeichnis Ihrer Festplatte, wo sich "Odi's DOS Tools" befindet und geben
Sie folgenden Befehl ein:  
del /s c:\aux. Setzen Sie das Tool bitte nicht unter Windows und nur unter FAT/FAT32 ein, sonst handeln Sie sich Probleme ein!

Tipp 42: Windows XP Benutzerkonten Standardbilder fehlen.

Der Ordner, in dem sich die Standardbilder von Windows XP befinden, ist der Ordner unter:
"C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\\Microsoft\User Account Pictures\Default Pictures". Falls Sie diesen Ordner versehentlich
gelöscht haben, kann Windows keine Kontenbilder mehr anbieten. Den verlorenen Ordner samt Inhalt stellen Sie mit Hilfe der XP - Installations-CD und des "Expand-Befehls" in der Eingabeaufforderung wieder her:
cd "C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Microsoft\User Account Pictures\Default Pictures"
expand -r e:\i386\*.bm_
Für e: setzen Sie den Laufwerksbuchstaben Ihres CD-Laufwerks ein. Die wiederhergestellten Kontenbilder haben alle 48x48 Pixel und 7 KB.

Tipp 43: Veralterte Einträge der Taskleiste unter Windows XP löschen.

Mit den Einstellungen unter "Vorherige Elemente" legen Sie im Voraus fest, ob sich ein Symbol im Infobereich zeigt,
wenn Sie das Programm wieder starten. Wenn Ihnen diese Liste zu viele veraltete Einträge enthält, können Sie die gesammelten Einträge
mit einem Eingriff in die Registry komplett löschen. Starten Sie dazu Regedit, und suchen Sie den Schlüssel
 "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Explorer\TrayNotify".
Löschen Sie hier die beiden Einträge "IconStreams" und "PastIcon-Streams". Windows beginnt daraufhin wieder mit einer leeren Liste.

Tipp 44:   Diashow in Windows XP individuell einstellen.

Du verwendest in Windows XP häufig die eingebaute Diashow. Allerdings reicht die Verzögerung von fünf Sekunden nicht immer.
Microsoft hat keine Einstellmöglichkeit der Diashow vorgesehen. Du kannst die Vorgabe von fünf Sekunden aber in der "Registry" ändern.
Starte "Regedit.exe" im Windows Ordner und wähle:
 "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ShellImageView" und lege einen neuen "DWORD-Eintrag" mit dem Namen "Timeout" an.
Als Dezimalwert setze die gewünschte Verzögerung in Millisekunden ein - für 15 Sekunden Wartezeit also den Wert 15 000. Es werden auch Werte unter 5 Sekunden akzeptiert, 2 Sekunden bekommen also den Wert 2 000.

Tipp 45:   Mehr Speed unter XP: Rote Karte für Dr. Watson.

In aller Regel meldet sich das Diagnose-Tool Dr. Watson unter XP kaum noch. Doch zum einen bremst die Überwachung das System unnötig aus, zum Zweiten stellt sie eine potenzielle Sicherheitslücke dar. Denn es speichert beim Absturz eines Programms den aktuellen Speicherinhalt und übermittelt ihn nach Nachfrage an Microsoft. Um diesen Dienst abzuschalten, starte den Registrierungseditor und folge dem Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion". Markiere den Eintrag "AeDebug" und entferne den gesamten Schlüssel mit der "Entf"-Taste. Möchtest Du Dr. Watson irgendwann doch wieder installieren, klickst Du auf "Start/Ausführen" und tippst folgenden Befehl ein: "drwtsn32 -i". Danach bestätigst Du mit "OK" und alles ist wieder beim Alten.

Tipp 46: Die Funktionen der rechten Maustaste im Startmenü von Windows XP deaktivieren.

Unter Windows XP tragen sich alle installierten Anwendungen im Startmenü ein. Diese Einträge können bequem verändert werden, indem der Benutzer die entsprechende Anwendung mit der rechten Maustaste anklickt. Diese praktische Funktion kann deaktiviert werden, um das Startmenü vor Missbrauch zu schützen! Dazu klicken Sie mit der linken Maustaste auf "Start". Das Startmenü öffnet sich. Sie klicken jetzt mit der rechten Maustaste auf eine freie, weiße Stelle links im Startmenü. Das Dialogfenster "Eigenschaften von Taskleiste" erscheint. Sie wählen nun den Button "Anpassen". Das Fenster "Startmenü anpassen" erscheint. Hier klicken Sie auf "Erweitert" und scrollen im nächsten Fenster "Startmenüelemente" ganz nach unten. Hier entfernen Sie das Häkchen unter: "Ziehe und Ablegen aktivieren"

Tipp 47: Der Rechner startet nicht mehr.

Sollte eine Windows-Version nicht mehr hochfahren, kann meist der Bootsektor der Systempartition zerstört sein. Das kann durch unerlaubtes Herunterfahren oder durch Viren passieren. Der PC muss mit einer Bootdiskette im DOS-Modus
neu gestartet werden. Danach starte das Programm: “Fdisk" mit der Option “mbr"
also A:\Fdisk\mbr
Der Bootsektor wird nun neu erstellt.
Danach den PC bitte neu starten.

Tipp 48: Diese Systemdienste kannst Du unter Windows XP abschalten:

Etliche Standarddienste von Windows XP braucht man nicht. Schalte sie einfach mit dem Systemkonfigurationsprogramm "msconfig.exe" ab. Durch die Deaktivieren dieser Dienste wird Windows XP erheblich beschleunigt. Du findest das Programm im Verzeichnis "Windows\PCHEALTH\HELPCTR\Binaries". Solltest Du an keinem Netzwerk angeschlossen sein, können folgende Einträge deaktiviert werden: Warndienst (Überträgt Warnungen des Administrators), Computerbrowser (Verwaltet die Liste der Computer in der Netzwerkumbebung), Indexdienst (Legt Index der vorhandenen Dokumente an und beschleunigt die Suche nach ihnen), Ablagemappe (Ermöglicht den Austausch von Daten über die Zwischenablage zwischen mehreren PCs), Fehlerberichterstattungs-Dienst (Dient zum Übertragen von Fehlermeldungen des Ereignisprotokolls im Netz), Server (Ohne Anschluss an ein Netzwerk ist er sinnlos), TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm (Ebenfalls ein reiner Netzwerkdienst), Nachrichtendienst (Überträgt in einem Netzwerk Meldungen), Netmmeeting-Remote-Desktop Freigabe (Über das mit Windows gelieferte "Netmeeting" kann man einen anderen PC übers Netzwerk oder das Internet fernsteuern), IPSEC-Dienst (Wird nur benötigt, wenn Du eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server aufbauen willst), Remote-Registrierung (Erlaubt den Zugriff auf die Registry eines anderen Computers im Netzwerk), Telnet (Zugriffe über das Telnet-Protokoll auf deinem Computer), Upload-Manager ( Ein weiterer Dienst, der nur im Netzwerk Sinn macht), Windows-Zeitgeber (Dient zum Abgleichen der Systemuhr in einem Netzwerk), Dienst für Seriennummer der tragbaren Medien ( Ermittelt die Seriennummer eines angeschlossenen Gerätes wie z. B. MP3-Player), Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung ( Dienst zur automatischen Konfiguration von W-LAN-Adapter. Wer keinen Wireless-LAN hat, schaltet den Dienst einfach ab).

Tipp 49: DMA Modus unter Windows XP verstellen:

Wenn man den DMA Modus aktiviert, greifen Laufwerke direkt auf den Speicher zu (DMA = Direct Memory Access). Dadurch werden CPU-Resourcen gespart.
Unter Windows XP ist der DMA-Modus gut versteckt, da er automatisch erkannt wird, wenn die eingebauten Geräte ihn unterstützen. Doch manchmal ist es notwendig, ihn zu deaktivieren, z. B. bei einem Firmware Update eines DVD Brenners.
Um diese Einstellung zu finden, klicken Sie mit rechts auf Arbeitsplatz-> Eigenschaften-> Hardware-> Geräte-Manager. Wenn dieser erscheint klicken Sie auf das kleine Plus vor 'IDE ATA/ATAPI Controller'. Danach zuerst auf den Eintrag 'Primärer IDE Kanal' doppelklicken. Klicken Sie nun oben auf das Register 'Erweiterte Einstellungen'. Wählen Sie bei beiden angezeigten Geräten als 'Übertragungsmodus'-> 'Nur PIO'. Nun klicken Sie auf 'OK'. Genauso das gleiche tun Sie mit dem zweiten Eintrag 'Sekundärer IDE Kanal'.
Starten Sie den PC neu und überprüfen Sie noch mal im Geräte Manager, ob unter aktueller DMA-Modus auch tatsächlich "Nur PIO" und nicht "DMA-Mode" steht. Ihr Computer wird  nun wesentlich langsamer arbeiten, ein Zeichen dass der PIO Modus aktiv ist. Führen Sie das Firmware Update durch, starten den Computer neu und vergessen zum Schluss bitte nicht, den "DMA-Modus" wieder zu aktivieren!

Tipp 50: Standbilder aus Filmen.

Am Rechner läuft ein Film, etwa von einer DVD, und Sie wollen davon einen Screenshot machen. Wer nur den Windows Media Player benutzt, stellt schnell fest, das die Screenshot-Taste "Druck" hier leider versagt. Was hilft, ist ein kleiner Trick. Sie klicken  mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops, wählen "Eigenschaften/Einstellungen/Erweitert/Problembehandlung" und setzen den Zeiger der "Hardwarebeschleunigung" von Maximal auf Keine. Danach mit OK bestätigen und schließlich die gewünschten Szenen mit der Druck-Taste in die Zwischenablage von Windows kopieren. Nach dem Vorgang bitte nicht vergessen, die Einstellungen wieder rückgängig zu machen, da es sonst bei Grafikabbildungen Probleme geben dürfte.

Tipp 51: "Sie können den Computer jetzt aussschalten" bei Windows XP.

Die Microsoft Computer Fangemeide glaubte lange fest daran, dass seit Windows 98 das manuelle Ausschalten mit dem überflüssigen Kommentar "Sie können den Computer jetzt ausschalten" der Vergangenheit angehörte, da mehren sich doch die Gerüchte, dass sich dieser Zustand trotz Windows XP auf einigen Rechnern ins neue Jahrtausend gerettet hat. Wie geht das?

1. Bei der Installation von Windows XP trifft das Setup gleich zu Beginn eine sehr wichtige Entscheidung. Entweder installiert es das klassische APM oder das modernere ACPI. Diese beiden Systeme sind Techniken, die Windows anwendet, um den Computer herunterzufahren oder in den Standby Modus zu schalten. Wenn bei der Installation festgestellt wird, dass ihr Mainboard nicht ganz oder überhaupt nicht mit den vorgegebenen ACPI Spezifikationen klarkommt, wird das ältere APM (Advanced Power Management) dem ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) vorgezogen. Allerdings bringt diese Art nicht nur “Schlafstörung” mit sich, die Windows nicht mehr aus dem Standby Modus zurückkehren lassen, sondern verursachen auch sehr oft Probleme beim Herunterfahren. Um diese zu umgehen, müssen sie folgendes nachvollziehen: Klicken sie nacheinander auf “Start” > “Systemsteuerung” und doppelklicken sie danach auf das Symbol “Energieoptionen”. Es erscheint ein Fenster, in welchem sie den Register “APM” öffnen. Danach wählen sie nun die Option “Unterstützung für Advanced Power Management aktivieren” an, damit das Häkchen davor erscheint: Falls das Register “APM” nicht auf ihrem Computer vorhanden ist, wurde das neuere ACPI installiert: Bestätigen sie nun mit einem Klick auf “OK” und starten Windows XP neu.

2. Falls das Register "APM" nicht erscheint, der Rechner aber immer noch nicht automatisch abschaltet, hilft eine kleine Änderung in der Registrierungsdatei von Windows XP. Öffnen Sie den Registrierungseditor und wählen folgenden Zweig:  "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon"  Dort finden Sie in der rechten Fensterhälfte den Schlüssel "PowerdownAfterShutdown". Doppelklicken Sie auf diesen Schlüssel und setzen Sie ihn auf "1". Bestätigen Sie mit OK.

Tipp 52: Ihr Computer hat nicht genügend Arbeitsspeicher, um das Laufwerk zu defragmentieren.

Wenn Sie versuchen, Defragmentierung (Defrag.exe) oder ScanDisk (Scandskw.exe) laufen zu lassen, kann es sein, dass Sie eine Fehlermeldung erhalten, die folgendes besagt: "Ihr Computer hat nicht genügend Arbeitsspeicher, um das Laufwerk zu defragmentieren. Sie sollen andere Programme beenden. (ID# Defrag009)."
ScanDisk kann nicht fortgesetzt werden, weil nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.
Dieses Problem kann auftauchen, wenn Sie Windows auf einer Festplatte ausführen, die eine Kapazität größer als 8 GB (Gigabytes), aber eine Cluster-Größe kleiner als 8 KB (Kilobytes) aufweist. Diese Konfiguration kann durch Software von Drittanbietern erzeugt worden sein, wie z. B. bei PartitionsMagic.

Weiterführende Informationen:
Die Standard FAT32 Cluster-Größe von 4 KB ist nur geeignet für Festplatten bzw. Partitionen kleiner als 8 GB. Ein Festplattenhilfsprogramm von Drittanbietern ändert eventuell die Cluster-Größe in 4 KB pro Zuordnungseinheit auch bei größeren Partitionen. Die Standardwerte sind in folgender Tabelle angegeben: Größe der Festplatte Cluster-Größe
512 MB bis 8 GB = 4 KB
8 GB bis 16 GB  = 8 KB
16 GB bis 32 GB = 16 KB
32 GB und größer = 32 KB

Tipp 53: Kein neues Benutzerkonto bei Windows 2000 und XP möglich.

Aus unerfindlichen Gründen kann ich unter Windows XP kein neues Benutzerkonto mehr anlegen.
Das liegt vermutlich daran, das der Ordner "Default User" unter Dokumente und Einstellungen oder wesentliche Dateien daraus gelöscht wurden.
Die Abhilfe ist einfach: Kopiere den kompletten Ordner "Default User" von einem Versions-identischen Windows und füge ihn manuell unter "Dokumente und Einstellungen" ein.

Tipp 54: Desktop anzeigen in der Schnellstartleiste verschwunden.

Bei Windows XP ist plötzlich das Icon "Desktop anzeigen" aus der Schnellstartleiste verschwunden.
Microsoft hat dafür keine normale Reparaturfunktion eingebaut. Das Icon lässt sich mit ein wenig Aufwand aber wieder herstellen. Dazu klicken Sie auf eine freie Stelle in der Schnellstartleiste und auf "Ordner "öffnen". Legen Sie hier per "Datei/Neu/Textdokument" eine Datei an und öffnen Sie diese. Nun geben Sie folgende Zeilen im Editorfenster ein:
[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3
[Taskbar]
Command=ToggleDesktop
Jetzt speichern Sie die Datei unter dem Namen "Desktop.scf" ab. Falls Ihr Windows immer noch das Text-Icon einblendet, müssen Sie im Explorer die Option "Extras/Optionen/Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" deaktivieren.

Tipp 55: Menüleiste des Explorers und IExplorers in Win XP plötzlich verschwunden.

Öffnen Sie den Registrierungseditor im Verzeichnis "Windows" und wählen:
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Toolbar"
Für Windows Explorer: suchen Sie in dem rechten Fensterbereich den Explorer-Unter, und öffnen Sie es. Suchen Sie in dem rechten Fensterbereich den ITBarLayout-Wert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen Wert, und wählen sie aus, zu löschen.
Für den Internet Explorer: suchen Sie in dem rechten Fensterbereich den Web-Browser-Unter, und öffnen Sie es. Suchen Sie in dem rechten Fensterbereich den ITBarLayout-Wert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen Wert, und wählen Sie aus, zu löschen.
Beenden Sie den Registrierungseditor.

Tipp 56: Geheime Protokolle in WinXP abschalten.

Den größten Spion kannst Du leider nicht entfernen: Windows zeichnet per User Tracking auf, welchen Anwendung Du startest und welche Dateien Du öffnest. In der Registrierungsdatei kannst Du die Überwachung aber abschalten.
Öffne das Programm regedit.exe im Stammverzeichnis von Windows XP und dort navigierst Du zu folgendem Schlüssel:
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer".
Lege dort bitte über "Neu" einen "DWORD-Wert" mit der Bezeichnung: "NoInstrumentation" an. Öffne ihn dann per Doppelklick und weise ihm den Wert "1" zu. Nach einem Rechner-Neustart ist das User-Tracking deaktiviert.
 

Tipp 57: Windows XP und Vista User- Protokolle einsehen.

Du hast den Verdacht, dass in Deiner Abwesenheit auf Deinem PC geschnüffelt wird - oder dieser zumindest zum Surfen "missbraucht" wird. Anstatt alles mit Passwörtern zu schützen, suchst Du eine Möglichkeit, den geheimen User zu entlarven. Das geht  unter XP wie folgt:
"Systemsteuerung\Leistung und Wartung\Verwaltung\Ereignisanzeige".
Unter Vista findest Du die Ereignisanzeige unter:
"Systemsteuerung\Weitere Optionen\System und Wartung\Ereignisprotokolle anzeigen".
Hier werden alle Windowsaktivitäten zeitlich protokolliert. Alle Anwendungen, Einrichtungen, Sicherheit -und Systemeinträge werden mit Datum und Uhrzeit versehen und protokolliert, so dass der Zeitpunkt für die unerlaubte Benutzung sofort aufgedeckt werden kann.

Tipp 58:  In der Datenträgerbereinigung "Alte Daten komprimieren" rückgängig machen.

Von Zeit zu Zeit kann der ambitionierte Windows-Anwender unter "Systemprogramme" seines Startmenüs die Datenträgerbereinigung aufrufen, um sein System auf Vordermann zu bringen. Nach einem Klick auf "OK" beginnt der Scanvorgang der Datenträgerbereinigung. Schon nach kurzer Zeit bietet Dir das Programm eine Auswahl von Daten an, die Du beruhigt löschen kannst. "Alte Daten komprimieren" veranlasst das Programm z. B., Datei-Leichen und selten verwendete Dokumente und Archive zu komprimieren. Sie müssen nach der abgeschlossenen Datenträgerbereinigung erst entpackt werden, bevor sie zum Einsatz kommen. Das verbraucht spürbare CPU-Power. Sollte es also bei Deinem Rechner mehr auf Geschwindigkeit als auf Festplattenkapazität ankommen, ist es ratsamer, hier das Häkchen nicht zu setzen. Im übrigen ist die Komprimierungsfunktion standardmäßig bei Windows XP deaktiviert, das aus gutem Grund.
Ob Dateien auf Deiner Systempartition schon komprimiert worden sind, erkennst Du daran, das diese im Explorer blau hinterlegt sind. Dazu muss in der "Ordneroption" des Explorers aber die Funktion "Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in anderer Farbe anzeigen" aktiviert sein.
Willst Du nun die Komprimierung einer dieser Datei rückgängig machen, markierst Du sie mit der rechten Maustaste und gehst in dem aufpoppenden Menü unter "Eigenschaften". Ganz unten rechts bei "Attribute" klickst Du auf "Erweitert..." und deaktivierst "Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen". Schon ist die Datei wieder normal verfügbar, kann also auch schneller wieder aufgerufen werden.
Sollte es sich bei der Dekomprimierung um eine Vielzahl von Dateien handeln, die über die ganze Systempartition verteilt etliche tausende ausmachen, kannst Du folgenden Trick anwenden:
Du kopierst eine belanglose Datei in das Stammverzeichnis von C:\ und komprimierst diese auf die gleiche weise, wie oben besprochen über Dateieigenschaften, hier aber mit dem Attribut "Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen". Jetzt markierst Du sämtliche Ordner der Partition C:\ und deaktivierst für alle Dateien und Ordner per "Eigenschaften\Erweitert...\Attribute" die Funktion: "Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in anderer Farbe anzeigen".
Nach getaner Arbeit solltest Du aber unbedingt eine Defragmentierung Deiner Festplatte durchführen, weil die Dekomprimierung so vieler Dateien Deine Festplatte wie einen Schweizer Käse aussehen lässt!

 

 Wenn Ihr auch Tipps für Windows Betriebssysteme habt, könnt Ihr sie mir über  E-Mail  schicken!